Heinrich Siepmann

Lebensdaten
* 30.11.1904 | Mülheim an der Ruhr
† 16.12.2002 | Mülheim an der Ruhr

Arbeiten von Heinrich Siepmann


Heinrich Siepmann

1904
geboren in Mülheim an der Ruhr
  
1925-1927
Studium an der Folkwangschule, Essen
   
seit 1928
Freier Maler, es entstehen Stilleben und Landschaften
   
1941-1945
Soldat im Zweiten Weltkrieg, Gefangenschaft
   
1948
Mitbegründer der Gruppe "junger westen" (Gustav Deppe, Thomas Grochowiak, Ernst Hermanns, Emil Schumacher, Heinrich Siepmann und Hans Werdehausen); Kunstpreis "junger westen" der Stadt Recklinghausen mit Emil Schumacher, Karl Otto Götz und Kurt Lehmann
   
1953
Mitglied des Westdeutschen Künstlerbundes
   
1954
Kunstpreis "junger westen" der Stadt Recklinghausen
   
1956
Mitglied des Deutschen Künstlerbundes
   
1959-1969
tachistisch beeinflußte, ungegenständliche Bilder
   
1962
Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Mülheim/Ruhr
   
1970
Beginn der konstruktiven Phase
   
1979
Karl-Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen, Kunstpreis der Künstler Düsseldorfs
   
1980
Gastaufenthalt in der Villa Romana, Florenz
   
1981
Grand Prix der 3. Internationalen Biennaale für Druckgraphik in Seoul/Südkorea
   
1989/90
Retrospektiv-Ausstellung in Bochum, Düsseldorf und Ahlen
   
1994
Ehrenring der Stadt Mülheim/Ruhr
   
1997
Ida-Gerhardi-Preis, Lüdenscheid
  
2002
gestorben im Dezember in Mülheim/Ruhr
   
Heinrich Siepmann war einer der wenigen im hohen Alter noch tätigen Künstler mit beeindruckender Schaffenskraft. 1948 war Siepmann Mitbegründer der Künstlergruppe "junger westen" in Recklinghausen. Anfangs informelle, gestische Bilder malend, wandte sich Siepmann mehr und mehr dem geometrisch-konstruktiven Bildaufbau zu. Die seit den 70er Jahren immer strenger reduzierten Bildkonstrukte wurden seit den 90er Jahren wieder farbintensiver und lyrischer. Siepmanns Collagen waren dabei autonome Experimentierfelder für Farben, Formen und Strukturen. Heinrich Siepmann über seine Arbeit: "Ich baue meine Bilder von einem geometrisch-konstruktiven Ansatz her, wobei die Diagonale eine besondere Rolle spielt. Die Farbe hat eine kontrapunktische Funktion innerhalb einer Skala von Grau- und Weißtönen. Analytisches Überdenken und ein Offensein gegenüber sich anbietenden Möglichkeiten während des Arbeitsprozesses bestimmen meine Arbeit."


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